Mario & Sonic bei den olympischen Spielen

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Ja, lang ist´s her, als Mario und Sonic sich noch eine brennende Schlacht lieferten, es war das Duell überhaupt in der Videospielbranche; mit dem Rückzug Segas 2001 endete es. Seitdem können Sonics Ringjagden, welche um himmelswillen nicht schlecht sind, nicht mit Marios Abenteuern mithalten. Nun entschieden sich unsere beiden ehemaligen Erzrivalen das Kriegsbeil zu begraben und zusammen in einem Spiel aufzutreten. Das Ergebnis vereinigt sich mit dem olympischen Gedanken und ein paar Lizenzen und somit entsteht ein Sportspektakel, genannt Mario & Sonic bei den olympischen Spielen. Wie der Titel schon erahnen lässt, befinden wir uns bei den olympischen Spielen 2008 in Peking oder Beijing, wie es auf den Banden steht. Es stehen neben Mario und Sonic noch 14 weitere Charaktere zur Verfügung, 7 aus dem Mariouniversum und 7 aus Sonics (Freundes)kreis, welche sich in 20 realen Disziplinen und 4 ausgedachten Disziplinen schlagen müssen. Diese 24 Disziplinen sind in 9 Kategorien unterteilt, wovon 3 anfangs noch nicht zur Verfügung stehen. Hört sich nach viel an, ist es auch. Bevor ihr loslegt solltet ihr euch aber im Klaren sein, dass ihr in diesem Spiel schwitzen werdet, wie noch nie zuvor in einem Spiel. Eure Köpfe werden nicht rot, sondern blau vor Anstrengung und ihr müsst aufpassen, dass ihr während des Spielens nicht einen Herzinfarkt erleidet. Soll heißen: das Spiel ist sehr kräftezehrend. Euch erwartet ein Sportspektakel mit euren Lieblingshelden der Videospielbranche aus Japan.

Seid ihr, trotz dieser Androhungen immer noch motiviert und startet das Spiel, werdet ihr euch in einem, mit 6 Auswahlmöglichkeiten bestückten, Hauptmenü wiederfinden. Die Auswahlmöglichkeiten bestehen aus dem klassischen Einzelmatchmodus, dem Zirklemodus, dem Missionsmodus, der Galerie, den Rekorden und den Optionen. Ihr könnt mit einigen Modi nichts anfangen? Hier kommt die Erklärung:

Einzelmatchmodus

Der Einzelmatchmodus ist sozusagen der Trainingsmodus des Spiels. Hier könnt ihr alle von anfang an bereitstehenden oder freigespieltenm Disziplinen ausprobieren und spielen. Für besondere Leistungen in diesem Modus werden manchmal sogar Abzeichen vergeben. Wie bei Olympia gewohnt gibt es für die ersten 3 eines Wettbewerbs Medallien, Gold, Silber und Bronze. Blech oder Holz für den 4. Platz wird allerdings nicht vergeben. Der Einzelmatchmodus taugt fürs Spielen für Zwischendurch, zum Üben, oder wenn man einfach Spass haben möchte.

Zirkelmodus

Der Zirklemodus ist der erste und wichtigste Teil des eigentlichen Storymodus. Ähnlich wie in den berühmten Zehnkämpfen oder Siebenkämpfen, werden auch hier eine bestimmte Zahl an Disziplinen aneinandergereiht, für das Abschneiden bei jeder Disziplin Punkte vergeben und am Ende der Sportler mit den meisten Punkten zum Sieger gekührt. Der Zirklemodus besteht im wesentlichen aus 3 Schwierigkeitsgraden, welche jeweils eine bestimmte Anzahl an Zirklen beinhalten. Nachdem man einen Zirkel geschafft hat, schaltet man den nächsten frei, welcher oft noch eine neue zusätzliche Disziplin beherbergt. In diesem Modus werden die meisten neuen Disziplinen freigeschaltet. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit einen Zirkel selbst zu erstellen. Dazu wählt man "freier Zirkel" und nun hat man die Möglichkeit die Disziplinen selbst aneinaderzureihen. Wollt ihr neue Disziplinen für den Einzelmatchmodus oder einfach eine neue Herausforderung?Dann ist der Zirkelmodus das Richtige für euch.

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Missionsmodus

Einen Missionsmodus werden Spieler mit einem kleinwenig Spielerfahrung wohl kennen. Das Prinzip ist immer dasselbe. Ihr habt ein paar Charaktere, mit welchen ihr in den Wettbewerben, hier Disziplinen, etwas bestimmtes erreichen müsst. Jeder Charakter hat 6 Missionen, allerdings können manche Missionen erst angespielt werden, nachdem man die dafür benötigte Disziplin freigeschaltet hat. Die Missionen hier sind nicht etwa nur „Gewinne“ , sondern , wie zum Beispiel beim Speerwerfen, erreiche eine Weite zwischen X Meter und Y Meter. Im Grunde ein ganz simpel gestalteter Missionsmodus, er hebt die Spielzeit an, macht auch ganz ordentlich Spass und auszusetzen gibt e auch nichts. Wollt ihr die Disziplinen mal etwas anders erleben? Dann seid ihr hier richtig!

Galerie

Der Name „Galerie“ trifft den Inhalt dieses Spielteils eigentlich kaum, es wird hier etwas vollkommen anderes geboten. Euch erwarten nicht etwa eure gesammelten Trophäen, Abzeichen oder Ähnliches, sondern ein paar kleine Zusatzspiele. Diese sind überhaupt nicht schwer, ziemlich einfach gestrickt und auch nicht sonderlich unterhaltend. Nachdem ihr jedoch das Ziel eines Minispiels erreicht habt, erhaltet ihr als Belohnung eine nette kleine Information über Olympia, keine ausgedachte, sondern eine echte. Dieses Feature hat mich überrascht und erfreut und dies zugleich, denn diese Infos passen wirklich perfekt zum Spiel, wecken das Olympiafeeling und man lernt gleichzeitig noch etwas über eines der ältesten Sportereignisse der Weltgeschichte. Seid ihr wissensbegierig Olympia betreffend? Dann spielt diese Minispiele und verdient euch die Informationen!

Rekorde

Die Rubrik Rekorde beinhaltet letztendlich jenes, was wir schon in der Galerie vermuteten. Hier könnt ihr euch eure Bestleistungen in jeder Disziplin, welche ihr mit jedem Charakter erreicht habt, ansehen und vergleichen. Weiters könnt ihr hier eure Rekorde mittels der Nintendo Wifi Connection senden und sehen, was die restliche Spielerschaft zustande gebracht hat. Dies ist leider sehr umständlich, da nicht alle Rekorde auf einmal gesendet werden, sondern nur jeweils in der Disziplin, welche ihr gerade ausgewählt habt. Als letzte Option könnt ihr außerdem eure verdienten und gewonnenen Abzeichen und Trophäen begutachten und sehen, wie viele euch noch fehlen. Braucht ihr eine kleine Pause und wollt euch auf eurer Arbeit ausruhen? Oder möchtet ihr bloß angeben? Dann wählt Rekorde!

Optionen

Hach die guten alten Optionen. Seid dem ersten Spiel der Videospielhistorie muss man sich mit den Optionen rumplagen. Auch hier könnt ihr irgendeinen Schnickschnack umstellen, Lautstärke des Sounds einstellen und und und. Wenn etwas an den Videospielen gleichgeblieben ist, dann sind es die Optionen


Als Anfänger solltet ihr wohl den Einzelmatchmodus auswählen, damit findet ihr schnell ins Spiel und könnt ein wenig trainieren. Und mit dem großen Aufgebot an Disziplinen steht uns ein gutes Spiel bevor.

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Einzelspieler

Mit all den Modi hört sich das Spiel schon ganz schön an, was steckt aber dahinter? Als Einzelspieler stehen euch alle Modi zur Verfügung, es gibt nichts, was man als Einzelspieler nicht anwählen könnte. Das Hauptaugenmerk der meisten Spieler sollte jedoch auf den ersten drei Rubriken liegen. In ihnen könnt ihr, wie schon erklärt, bis zu 24 Disziplinen anspielen und dies auf verschiedene Weise. Diese Disziplinen sind in 9 Kategorien unterteilt. Aber welche Disziplinen stehen zur Verfügung? Hier könnt ihr euch einen Überblick verschaffen:

Kategorie 1: Leichtathletik

Als erste Kategorie wird euch die Leichtathletik ins Auge springen. Diese Kategorie ist in zwei Teile gespalten, Bahn und Spielfeld. Wählt ihr „Bahn“ erwarten euch diverse Laufdisziplinen, „Spielfeld“ bietet euch eine handvoll anderer Disziplinen.

Unterkategorie Bahn

In der Unterkategorie „Bahn“ erwarten euch lediglich Laufdisziplinen. Diese sind die bekannten 100m, 110m Hürden, 400m, 400m Hürden und die 4x100m Staffel.

100m

Wer kennt sie nicht? Ob aus dem Fernsehen oder aus der Schule, die 100m sind die wohl bekannteste Laufdisziplin, wenn nicht sogar die berühmteste Disziplin überhaupt. Und dazu ist sie noch so simpel. Acht Läufer finden sich vor ihren Startblöcken ein, der Schuss ist das Startsignal, danach laufen die Acht wie von der Tarantel gestochen exakt 100m. Genauso läuft es auch im Spiel ab. Der Start ist ein entscheidender Faktor, wer ihn verschläft hat schlechte Karten. Durch heftiges und schnelles Rütteln der Wiimote wird gelaufen, der Anstrengungsgrad wird dadurch deutlich gehoben. Allerdings ist das Spiel etwas zu schnell ausgelegt, weshalb der aktuelle Weltrekord von 9,76 sec kein Problem darstellen dürfte. Schnelle Leute wie Sonic sind hier klar im Vorteil.

110m Hürden

Die 110m Hürden laufen nach dem gleichen Prinzip ab, wie die 100m, einziger Unterschied sind die Hürden. Diese müssen während des weges übersprungen werden, wozu man die B-Taste verwendet. Diese muss allerdings während des Rüttelns betätigt werden. Auch hier sind schnelle Leute die Favoriten.

400m

Die 400m wurden im Spiel etwas anders umgesetzt als die restlichen Laufdisziplinen. Hier muss man nämlich nicht nur wie verrückt mit den Kontrollern rütteln, sondern ebenfalls auf die Ausdauer, welche als Herz angezeigt wird, aufpassen. Man muss den richtigen Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und schwindender Ausdauer finden um zu siegen. Nach Erreichen der letzten 100m erfolgt der Schlussspurt, für welchen man allerdings noch genug Herzenergie haben sollte. Diese Disziplin gewinnen jene mit guter Geschwindigkeit und Ausdauer, eines allein reicht nicht. Diese Disziplin muss freigespielt werden.

400m Hürden

Die 400m Hürden sind ein Ebenbild der 400m, allerdings mit Hindernissen. Auch hier muss auf die Ausdauer geachtet werden, sodass diese Disziplin für Anfänger etwas schwierig sein dürfte. Diese Disziplin muss freigespielt werden.

4x100m Staffel

Eine Staffel ist auch dabei, es ist die 4x100m Staffel. Dabei tretet ihr mit 4 Charakteren an, welche jeweils 100m zurücklegen. Nachdem der Läufer ca. ¾ seines Weges zurückgelegt hat, erscheint eine Temposperre. Wenn diese erschienen ist, könnt ihr das Rütteln der Kontroller stoppen und euch auf den Stabwechsel konzentrieren, denn je besser dieser ist, mit desto mehr Geschwindigkeit startet euer nächster Läufer. Diese Disziplin erfordert Geschwindigkeit und ein kleines Maß an Geschicklichkeit. Diese Disziplin muss freigeschaltet werden.

Unterkategorie Spielfeld

Wählt ihr Spielfeld, so bereitet euch auf den Weitsprung, den Dreisprung, den Hochsprung, den Stabhochsprung, das Hammerwerfen und das Speerwerfen vor.

Weitsprung

Der Weitsprung verlangt, wie der Name schon sagt, einen besonders weiten Sprung in ein Sandbeet. Dabei wird, ähnlich des 100m Rennens, das Nunchuck und die Wiimote zum Laufen geschüttelt und zum abspringen die Wiimote mit einer gewissen Kraft nach oben geschleudert. Schnellt man mit zuviel Kraft nach oben, so wird der Sprung zu hoch und hat keine Geschwindigkeit, ist man zu langsam, so ist der Sprung zu niedrig. Diese Disziplin erfordert ein gewisses Maß an Schnelligkeit und Kraft um die weitesten Weiten zu erreichen.

Dreisprung

Der Dreisprung ist eine leichte Abwandlung des Weitsprunges, hier werden nstatt einem kraftvollen Sprung, 3 Sprünge gemacht. Der Ablauf ist der Gleiche wie beim Weitsprung, allerdings ist die Sprungphase etwas schwieriger. Ihr springt abwechselnd mit Wiimote und Nunchuck, außerdem muss der Sprung genau im Moment des Bodenkontaktes erfolgen. Wie auch beim Weitsprung sind Geschwindigkeit und Kraft erforderlich. Diese Disziplin muss freigeschaltet werden.

Hochsprung

Beim Hochsprung ist es das Ziel über eine Stange zu springen, welche eine bestimmte und regulierbare Höhe hat. Diese Höhe ist allerdings nur bis 2,60 einstellbar, höher geht es nicht. Der Makel an der Sache ist, dass diese Höhe im Nuh erreicht ist, weshalb ein höherer Schwierigkeitsgrad passend gewesen wäre. Gelaufen wird wie immer mit Wiimote und Nunchuck, gesprungen durch anheben der Wiimote. Je mehr Sprünge ihr macht, desto aufgewärmter wird euer Charakter sein und desto leichter geht es über die Stange. Wie beim Weitsprung und beim Dreisprung helfen eine hohe Geschwindigkeit und Kraft sehr. Diese Disziplin muss freigeschaltet werden.

Bild Hammerwerfen

Viele werden das Hammerwerfen aus der Werbung kennen. Ihr bekommt eine Kugel, welche an einer Kette befestigt ist und dürft sie schleudern und werfen. Wollt ihr werfen, so drückt den A-Knopf, nun dreht eure Wiimote im Kreis und werft den Hammer mit dem B-Knopf, wenn ihr genug Geschwindigkeit aufgebaut habt. Am weitesten werfen natürlich Kraftpakete wie Bowser

Speerwerfen

Das Speerwerfen ist die letzte Disziplin in der Leichtathletik. Es ist eine sehr traditionelle Disziplin, eine der ersten der Menschheit. Ihr habt einen Speer und müsst ihn weitestmöglich werfen, klingt ganz einfach, jedoch müssen verschiedene Fakoren beachtet werden. Einerseits ist da die Wurfkraft, welche nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein darf. Ist sie zu hoch, so fliegt euer Speer kerzengerade nach oben und gewinnt nur sehr langsam an Weite, ist sie zu niedrig, so fliegt euer Speer zu tief und landet dementsprechend schell. Weiters muss der Abwurfort weise gewählt sein, werft ihr zu früh, so verliert ihr wertvolle Meter, werft ihr zu spät, so gibt es einen Übertritt und der Wurf ist ungültig. Diese Disziplin braucht vorallem Kraft, aber auch Geschwindigkeit kann von Vorteil sein.

Kategorie 2: Turnen

Die 2. Kategorie ist Turnen, leider werden uns Hochkaräter wie Bodenturnen oder Ringe vorenthalten, insgesamt beherbergt Turnen nur 2 Disziplinen, was ein wenig mager ist, wie ich finde. Nun denn, wollen wir nehmen was wir bekommen, die zwei Turndisziplinen sind Trampolin und Sprung.

Trampolin

Manche von euch werden es sicher kennen, vielleicht, weil euer Freund in einen Turnverein geht, oder weil ihr es schon gesehen habt. Warum auch immer, jedenfalls kann man auch am Trampolin turnen. Dazu muss man eine Höhe von 7m erreichen, was man durch einfaches Heben der Wiimote passiert. Nun müsst ihr Saltos und Schrauben vollbringen, dies tut ihr durch drücken der angezeigten Tastenkombinationen, welche nach und nach immer schwerer werden. Dabei ist die letzte Tastenkombination die Schwerste und Wichtigste zugleich, da sie den Abgang und somit das Ende der Kür bestimmt, für welchen es die meisten Punkte gibt. Nach Beendigung der Kür vergeben Punktrichter Punkte für eure Kür, die 0 ist der niedrigste Wert die 10 der Höchste. Hier wird euch kein guter Wert so Recht weiterhelfen können, ihr selbst müsst die Tastenkombinationen bewältigen.

Sprung

Der Sprung dürfte eine etwas bekanntere Disziplin sein. Man nimmt Anlauf und stößt sich von einem Bock ab und vollführt Figuren, was bei jeder Turnart gemacht wird. Dies läuft im Spiel genauso ab. Zuerst lauft ihr durch Schütteln der Kontroller los, springt durch das Heben der Wiimote ab und vollführt Figuren indem ihr Wiimote oder Nunchuck, oder beide gleichzeitig nach unten schwingt. Zur Landung werden die Kontroller wieder geschüttelt. Klingt schwer und ist es auch. Für diese Disziplin ist ein kraftvoller Sprinter von Vorteil, außerdem muss diese Disziplin erst freigespielt werden.

Kategorie 3: Skeetschießen

Die 3. Kategorie ist das Skeetschießen, es umfasst eine gleichnamige Disziplin, das Skeetschießen. Dabei schießt ihr mit einem Gewehr auf Scheiben, welche aus Häusern abgeschossen werden. Jeder Treffer bringt einen Punkt, ihr schießt insgesamt von neun verschiedenen Stationen aus, überall wird eine bestimmte Zahl an Scheiben verschossen. Ihr habt für jede Scheibe genau eine Kugel, verfehlt ihr also, habt ihr schon einen Punkt weniger. Vor dem Schießen müsst ihr einen kleinen Kries stoppen, welcher sich durch ein Herz bewegt. Je näher er der Mitte ist, desto größer wird dein Zielspektrum und desto einfacher ist das Treffen der Scheiben. Geschicklichkeit ist hier vor allem gefragt.

Kategorie 4: Rudern

Dies ist die erste der drei mittleren Kategorien, welche man erst im späteren Spielverlauf durch den Zirkelmodus freischaltet. Auch diese Kategorie beinhaltet lediglich eine Disziplin, Rudern. Diese Disziplin dürfte vielen von euch geläufig sein, ihr sitzt in einem sehr kleinem Ruderboot und bewegt euch mit den Rudern fort. Wer als erster eine bestimmte Strecke zurücklegt, gewinnt. Da die Steuerung auf der Wii so täuschend echt ist, könnt ihr euch bestimmt schon vorstellen, was man zur Fortbewegung tun muss. Um das „Spielfeeling“ noch etwas beizubehalten, wurden auch ein paar Knopfdrücke eingebaut, welche zeitgleich mit dem Rudern erfolgen müssen. Es müssen immer 2 Knöpfe gleichzeitig gedrückt werden und die beiden Kontroller wie die Ruder zurückgeschwungen werden um das Boot zu bewegen. Das war auch schon der ganze Spass, dies darf nun bis zur Zieleinfahrt getan werden. Kraft lohnt sich in dieser Disziplin sehr!

Kategorie 6: Bogenschießen

Auch in Kategorie 6 werdet ihr nur eine Disziplin finden, das Bogenschießen. Ihr habt einen großen Bogen und 4x3 Pfeile. Mit diesen schießt ihr auf eine weitentfernte Scheibe, welche in Zonen eingeteilt ist, je näher der Pfeil dem Zentrum der Scheibe ist, desto mehr Punkte gibt es. Dabei ist vor allem der Wind zu beachten, da dieser den Pfeil sehr stark beeinflusst und seine Richtung komplett ändern kann. Gezeilt wird mit Nunchuck und Wiimote, geschossen mit B. Diese Disziplin verlangt ein wenig mehr Übung als die anderen, da man sich hier vor allem auf den Wind einstellen muss. Geschicklichkeit bringt einem hier einen kleinen Vorteil.

Kategorie 7: Schwimmen

Auch eine sehr traditionsreiche Disziplin ist das Wettschwimmen. Es gibt sehr viele Distanzen des Wettschwimmens, Sega entschied sich bei den standartmäßigen 100m zu bleiben. Diese Kategorie umfasst zwei Disziplinen, die klassischen 100m und die 4x100m Staffel.

Bild 100m

Die 100m Schwimmen sind sehr gut mit den normalen 100m zu vergleichen. Es nehmen insgesamt 8 Schwimmer teil, welche um die Schwimmkrone kämpfen. Nach dem Schuss erfolgt der Start, danach wird geschwommen. Aber Achtung, es gibt viele Schwimmtechniken, weshalb man auch unterschiedliche Bewegungen mit der Wiimote und dem Nunchuck vollführen muss. Als zweite Anzeige steht euch wieder das Ausdauerherz zur Verfügung, anders aber als bei den 400m kann man dieses ohne große Mühen aufladen. Dazu drückt man die B-Taste, kurz bevor die Energie im Herz den Nullpunkt erreicht, um die bestmögliche Aufladung zu erreichen. Drückt man zu früh, wird euer Schwimmer für eine bestimmte Zeit an Tempo verlieren, drückt ihr zu spät, bricht der Schwimmer zusammen. In dieser Disziplin wird Geschwindigkeit und Ausdauer benötigt.

4x100m Staffel

Auch Schwimmen hat in Mario&Sonic ein Staffelrennen bekommen, welches allerdings im Vergleich zu den normalen 100m keinen besonderen Unterschied aufweist. Ihr wählt 4 Olympioniten und schwimmt mit jedem 100m. Einen Staffelstab gibt es nicht und die Wechselbewegung macht ihr, aufgrund des Schwimmens, schon automatisch, weshalb dieses Rennen nichts mehr, als ein muskelbeansprichendes Rennen ist. Auch hier werden euch Geschwindigkeit und Ausdauer von Vorteil sein. Diese Disziplin muss freigeschaltet werden.

Kategorie 8: Fechten

Auch unsere 8. Kategorie Fechten, besitzt nur eine, gleichnamige Disziplin. Dabei tretet ihr in einem kleinen Fechtturnier mit vier Teilnehmern an, das Turnier beginnt somit schon im Halbfinale. Die Sieger der Halbfinals stehen sich im großen Finale gegenüber, die Verlierer treten im kleinen Trostfinale an. Fechten an sich ist nicht schwer, ihr benutzt wie immer die Wiimote und das Nunchuck. Zum Bewegen wird der Controllerstick des Nunchucks verwendet, zum stechen mit dem Schwert, stecht ihr mit eurer Wiimote realitätsgetreu, und zum Abwehren der Schläge, drückt und haltet ihr den A-Knopf bei gleichzeitigem Schwingens der Wiimote nach unten. Das Ziel ist es als erster der beiden Fechter fünfzehn Treffer zu erzielen. Um die Gewaltgegnern zu beruhigen sei noch gesagt, dass die Schwertspitzen mit einem runden Gummibelag versehen wurden und Verletzungen der Fechter ausgeschlossen sind. In dieser Disziplin ist eine gute Geschwindigkeit von Vorteil.

Kategorie 9: Tischtennis

Als letzte Kategorie bietet euch Sega das allseitsbeliebte Tischtennis an, allerdings besteht auch diese Kategorie nur aus einer Disziplin. Außerdem werden wir bei Mario&Sonic keine Marathonmatches erleben, da Tischtennis auf einen Satz beschränkt ist, welchen jener mit 11 Punkten, ersatzweise 2 Punkten Vorsprung gewinnt. Bewegungen während des Matches sind ausgeschlossen, ihr seid nur in der Lage die Plastikkugel mit der Vorhand oder der Rückhand zurückzuschleudern. Außerdem dürft ihr euch zwischen einem normalen Schlag, für welchen ihr einfach nur die Wiimote schwingt, einem defensiven Schlag, für welchen man außerdem noch den A-Knopf betätigt, und einem offensiven Schmetterschlag, wofür man einfach den B-Knopf zusätzlich drückt, entscheiden. Jeder Schlag hat sein spezielles Timing, weshalb man die verschiedenen Schläge nicht zu stark vermischen sollte, da sonst schnell Verwechslungen auftreten. Für diese Disziplin ist ein wenig Geschicklichkeit und Kraft genau das Richtige.



Dies waren alle Kategorien mit den realen Disziplinen. Die Schlauen von euch werden es sicherlich schon bemerkt haben; Kategorie 5 fehlt. Kategorie 5 ist ist jene Kategorie im Zentrum des Auswahlfeldes. Die Kategorie und ihre Disziplinen müssen erst im weiteren Spielverlauf freigeschaltet werden. Sie hält das Markenzeichen von Mario und Sonic ein wenig höher, da dieses Spiel für Marioverhältnisse sehr realistisch war. Was genau in dieser Kategorie verborgen ist, lasse ich jedoch im Dunkeln.


Die Disziplinen stehen, allerdings muss es auch Personen geben, welche an den Start gehen. Insgesamt sind es 16 wagemutige Olympioniten, jeweils acht aus dem Mario- beziehungsweise Sonicuniversum. Da wir in der modernen Zeit der Videospiele leben, haben all diese Charaktere Stärken und Schwächen zugeschrieben bekommen, welche sie zu Spezialisten in verschiedenen Gebieten machen. Ich stelle sie euch mal vor:

Mario und Kameraden

Mario

Unser schnauzbärtiger Klempner haben wir schon in so vielen Sportarten gesehen, dass er zu einem Allroundtalent mutierte. Er kann einfach alles, hat keine Stärken, aber auch keine Schwächen.

Bild Luigi

Marios kleiner Bruder folgte ihm auf Schritt und Tritt, war überall da, wo Mario auch war und kann deshalb auch alles. Jedoch unterscheidet er sich in Sachen Tempo und Geschicklichkeit geringfügig von seinem großen Bruder.

Prinzessin Peach

Die holde Prinzessin ist die geborene Technikerin und sehr geschickt. In Sachen Fechten ist sie die Größte, allerdings hat sie auch einen ziemlichen Zahn drauf. Ob das wohl an der ständigen Flucht vor Bowser liegt?

Prinzessin Daisy

Sie ist wieselflink und schafft es dem guten Sonic konkurrenz zu machen. Auch in Sachen Geschicklichkeit ist sie vorne mit dabei.

Waluigi

Das dürre Klappergestell Waluigi ist der geschickteste Sportler im Feld. Obwohl er nicht die höchste Geschwindigkeit erreicht, kann er diese durch seine gute Ausdauer lange halten.

Wario

Wer dumm wie Brot ist muss Kraft haben oder? Auch wenn Wario wahrscheinlich mit Doping ein wenig nachgeholfen hat, ist er in Kraftdisziplinen ganz vorne mit dabei.

Yoshi

Das Abenteuer auf Yoshi´s Island hat unserem Dinosaurier wohl gut getan, er ist einer der schnellsten im gesamten Feld und hat auch noch eine beträchtliche Ausdauer.

Bowser

Als letzten aus Marios Truppe haben wir noch den Koopakönig höchstpersönlich, Bowser. Er ist der größte Kraftprotz von allen, Rekorde im Hammerwerfen sind ihm sicher.

Sonic und Kollegen

Sonic

Als ersten haben wir hier natürlich unseren zweiten Hauptprotagonisten Sonic. Er ist der schnellste auf der Strecke und gewinnt jedes Rennen, bei dem er teilnimmt.

Knuckles

Knuckles ist ein Allrounder mit einer Tendenz zum Krafttypen und ein bisschen wenig Geschwindigkeit. Das tut ihm jedoch keinen Bruch, er fühlt sich in vielen Disziplinen heimisch.

Tails

Unser zweischwänziger Liebling gehört nicht zu den schnellsten, allerdings weiß er mit Pfeil und bogen umzugehen und ist sehr geschickt. Als Ausgleich zu seinem mageren Tempo hat Tails eine recht gute Ausdauer, weshalb er aber auch bei den 400m eine Überlegung wert ist.

Amy

Amy macht es Mario nach. In Zirklen ist sie durch ihre Konstanz immer mit vorne dabei, bei einzelnen Disziplinen steht sie jedoch im Schatten der Spezialisten. Sie ist eine Alleskönnerin.

Shadow

Shadow kann Sonic in Sachen Geschwindigekit locker das Wasser reichen, genau genommen erreichen sie die gleiche Höchstgeschwindigkeit. Wenn es allerdings nicht ums Laufen geht, sollte man Shadow besser auf der Bank sitzen lassen

Dr. Eggman

Sonics großer Feind gehört zu den geschicktesten und fühlt sich in den Technikerdisziplinen wohl. In den restlichen Disziplinen ist er zwar nicht ganz schlecht, hat vorne aber auch nichts verloren.

Bild Vector

Der Alligator mit der Goldkette und den Kopfhörern hat richtig dicke Arme. Er ist ein richtig kräftiger Bursche und wirft gerne Gegenstände durch die Gegend. Durch seine, für einen Krafttypen noch annehmbare, Geschwindigkeit, ist er der geborene Speerwerfer.

Blaze

Blaze ist die letzte aus Sonics Oktett. Sie ist eine Allrounderin und ist in allen Disziplinen gut dabei. Allerdings ist auch sie den Spezialisten unterlegen.



Mario und Sonic bei den olympischen Spielen taugt es zum Einzelspielerhit. Durch die relativ vielen und gut ausgearbeiteten Disziplinen macht das Spielen, auch wenn manche Disziplinen einem nicht so sehr gefallen, Spass, vor allem die Jagd nach den Weltrekorden in den einzelnen Disziplinen macht süchtig. Nebenbei trainiert man, durch die vielen nötigen Bewegungen die Arme und man kommt schon oft stark ins Schwitzen. Die CPUs haben einen guten Schwierigkeitsgrad bekommen, sodass man sehr oft wirklich das letzte aus sich rausholen muss um sie noch zu besiegen. Der Storymodus, bestehend aus Zirklemodus und Missionsmodus hätte meiner Meinung nach wirklich nicht besser aussehen können, es gibt eine reichliche Anzahl an Zirkeln und eine gigantische Anzahl an Missionen, welche auch noch relativ einfallsreich sind. Ist man erschöpft, so kann man sich seine Leistungen unter Rekorde bewundern, die Rekorde, Trophäen und Abzeichen anschauen, und sehen wofür man sie bekommen hat. Außerdem kann man seine Toprekorde mittels Wifi Connection an den Server senden und sehen, was die anderen zu leisten im Stande sind. Für jede Disziplin mit Weltrekord gibt es eine Rangliste, so seht ihr immer auf welchem Rang ihr seid. Wollt ihr etwas über Olympia erfahren, könnt die Galerie auswählen und die dortigen leichten Minispiele spielen. Die Informationen, welche ihr erhaltet sind gut, kurz und sehr informativ. Insgesamt ist den Leuten von Sega ein vorzüglicher Singleplayer gelungen, Hut ab!

Multiplayer

Dem Multiplayer wurde kein einzelner Modus beigefügt, was im ersten Augenblick auf einen eher spärlich gestalteten Multiplayer schließen lässt. Desweiteren ist die Möglichkeit via Wifi Connection gegen andere spielen zu können nun doch gestrichen worden, was ich persönlich sehr bedauernswert finde. Jedoch genug der Jammerei, der Multiplayer ist in Wahrheit wirklich simpel, jedoch macht er unendlich Spass. Um im Multiplayer zu spielen, wählt man beim Starten der Disziplin einfach zwei Controller, dazu müssen allerdings 2 Wiimotes registriert sein. Und das wars auch schon, es kann losgehen. Der Multiplayer ist so einfach gestrickt, dass sogar der größte Dödel ihn versteht, was für mich ein riesiger Pluspunkt ist und das benutzerfreundliche Image der Wii etwas aufpoliert. Zudem sind die Erklärungen der einzelnen Disziplinen sehr ausführlich, was euren Freunden garantiert sehr hilft, schnell an euer Niveau anzuknüpfen und das Spiel somit spannender macht. Es gibt keine Einschränkungen, alles,bis auf die Galerie und die Missionen, ist im Multiplayer spielbar. Dabei gibt es bei den Staffelrennen sogar die Zusatzfunktion in einem Team zu sein, falls man dies möchte. Der Multiplayer macht so viel Spass, dass man am liebsten gar nicht mehr aufhören möchte, vor allem die Rennen auf der Bahn. Alle Schütteln wie verrückt ihre Controller und liefern sich ein großes Rennen. Nebenbei läuft man deutlich schnellerer Zeiten, spielt man zusammen, leider werden die im Multiplayer erstellten Rekorde nicht gespeichert. Wie schon der Singleplayer, kann der Multiplayer überzeugen, ist spassgeladen und ist einfach nur geil. Lediglich eine richtige Wifi Connection fehlt diesem Multiplayer zur Perfektion, allerdings bietet das Spiel soviel, dass man diesen verschmerzen kann.

Steuerung

Mario und Sonic bei den olympischen Spielen zündet wahrlich ein Feuerwerk an Steuerungsmöglichkeiten. Zu beinahe jeder Disziplin gibt es eine andere Steuerungsweise, welche oft sehr realitätsnah ist. Es wurde wirklich nur das eingebaut, was wirklich notwendig war, denn sonst würde man Tage an dem Steuerungsartikel sitzen. Alles läuft sehr flüssig, ist direkt und steuert sich so einfach. Es gibt keine Disziplin, bei welcher man spätestens nach dem zweiten Versuch die Steuerung nicht kapiert hat. Sehr beeindruckt hat mich die Steuerung beim Schwimmen. Nicht dass sie hyperoriginell wäre, allerdings tat man etwas, was so ziemlich jeder Dritthersteller vergessen hätte. Man baute mehrere Steuerungsmöglichkeiten ein, je nach Schwimmstil, ist logisch, denn nicht jeder krault zum Beispiel. Insgesamt gibt die Steuerung einem das Mittendrinfeeling, was man bisher so nur selten hatte. Sega hat meiner Meinung nach als erster Dritthersteller das volle Steuerungspotenzial der Wii entdeckt und ausgeschöpft. Dazu kann man nur herzlich gratulieren und einen weiteren Punkt im Spiel als „sehr gut“ abhaken.

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Grafik und Sound

Grafik

Wie immer ist es so, dass ein Spiel ohne eine annehmbare Grafik nichts taugt, sind die anderen Aspekte noch so gut gestaltet. Dabei ist oft auch der erste Blick wichtig, nach welchem man ohne Zweifel eine gute Graphik feststellen kann. Das Menü ist gut un d geordente aufgebaut, die Charaktere sehen gut, wenn auch nicht perfekt aus. Ein gutes Beispiel dafür ist Bowser, dieser sieht rundum recht gut aus, auszusetzen gibt es nichts. Allerdings fehlen so manche Details, vergleicht man diesen Bowser mit dem Bowser aus der Graphikbombe Super Mario Galaxy. Der Panzer zum Beispiel ist durchweg grün, oder die Schuppen der Haut sind nicht zu erkennen. Ansonsten gibt es aber nichts an den Charakteren zu meckern. Das Stadion und die restlichen Schauplätze des Spiels schauen sehr gut aus, ein Pluspunkt ist vor allem die Lizenz, welche zum Beispiel Banden mit der Aufschrift „Beijing 2008“ ermöglicht, dies sind zwar nur Details, allerdings wirken auch Details manchmal sehr stark und das Tischtennisfeld sähe ohne die Aufschrift schon etwas fader aus. Die Bahnen im Stadion oder auch die Matten beim Hochsprung zum Beispiel sehen wirklich brutal echt aus, insgesamt wirkt es so, als ob man das echte Stadion nahm und die Phantasiecharaktere einbaute. Allerdings gibt es auch einen Aspekt der mich persönlich schon ziemlich stört. Das Publikum, welches meiner Meinung nach einen hohen Stellenwert bei Olympia einnimmt, wurde leider nur in spärlichem 2D dargestellt, zusätzlich sind die Bewegungen von eben diesem Publikum extrem aufgesetzt und stockend. Wenn wir uns da Mario Strikers Charged Football zum Beispiel nehmen, sehen wir, dass es besser geht. Insgesamt aber bietet uns Sega auch hier ein tolles Paket, zwar mit leichten Abstrichen, welche allerdings auch nur im Deatilbereich zu finden sind. Ihren Zweck erfüllt die Graphik allemal, zudem sieht sie noch sehr hübsch und real aus, auch hier kann man ein gut bis sehr gut drunterschreiben.

Sound

Bei einem Spiel wie diesem, nimmt der Sound einen sehr niedrigen Stellenwert ein, da man sich meist so konzentriert und anstrengt, dass man diesen gar nicht bemerkt oder dieser egal ist. Dementsprechend hat Sega auch gehandelt, es ist ein solider, aber kein weltbewegender Sound, der sauber rüberkommt. Das Klatschen des Publikums etwa beim Weitsprung ist ein nettes Gimmick, welcher sich sehr gut anhört, als klatsche das Publikum neben euch. Glücklicherweise wurden hier auch keine Experimente gewagt, denn es gibt ja immer solche Fälle, in denen ein unglaublich unpassender oder nervtötender Sound, eine Konzentration unmöglich machte. Der Sound bringt das mit, was er mitbringen soll, er stört nicht, er ist einfach nur da. Solides Ergebnis, da ein Sound in diesem Spiel sowieso fehl am Platz ist.

Fazit - Kurzform

+ Mario und Sonic... IN EINEM SPIEL!

+ Macht allein, sowie zu zweit, einen Monsterfun!

+ Alles ist auf sehr hohem Niveau, keine Durchhänger vorhanden, Error!

+ Gutes Training...

- ...autsch, autsch, autsch, meine Arme!

- Warum zur Hölle verweigert ihr uns einen Onlinemodus?

Fazit - Textform

Wow, wow, wow, Sega hat mich persönlich sehr überrascht. Zuerst die Idee, die zwei größten Rivalen der Videospielgeschichte in ein Spiel zu packen und es dann auch noch so gut zu präsentieren. Davor kann man sich nur anerkennend verneigen. Es passt wirklich alles, alle Zahnräder greifen ineinander. Die Spielmöglichkeiten bieten Spass vom feinsten, egal ob allein oder im Freundeskreis, die Jagd nach den Weltrekorden, den Trophäen und den Goldmedallien macht richtig Spass und teils sogar süchtig, denn das Ziel, die Rekorde jener, welche in der Wifirangliste ganz oben kursieren, zu brechen ist einfach atemberaubend und fesselt einen, da die Rekorde in diesem Spiel auch möglich sind, ohne ein kompletter Freak zu sein. Der Storymodus ist meiner Meinung nach wirklich klasse, da ich eigentlich keinen richtigen Einzelspielermode erwartet hatte, die Disziplinen sind wirklich erste Sahne, sowohl in Ausführung, als auch in Steuerung und Flair. Die schon angesprochene Steuerung ist aber der Hammer schlechthin. Soviele Möglichkeiten, so gut umgesetzt und so passend, das habe ich in meiner Spielerzeit selten erlebt. Und auch die Graphik ist sehr gut gelungen, wenn auch meine Augen das eine oder andere Detail vermissen, insgesamt sieht es schön aus. Den Sound braucht man hier nicht erwähnen, da er so unwichtig wie schon lange nicht mehr ist. Beeindruckend am Spiel ist nicht etwa ein herausragender Aspekt, sondern die Gesamtheit des Spieles. Alles ist auf einem Topniveau, was man, vor allem von Drittherstellern, selten sieht. Obwohl man solch ein Spiel schon lange erwartet hatte, bewerte ich es als was besonderes, als Vorbild für die Zukunft. Liebe Dritthersteller, bitte orientiert euch an diesem Spiel, welches ich als bestes Spiel eines Drittherstellers bezeichne. Wenn Sega noch richtig Deutsch lernt, ist diesem Konzern wieder der ganz große Durchbruch zuzutrauen. Ein tolles Spiel, kaufen =D. Bild

An diesem Inhalt hat The Libertine mitgearbeitet.


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