Splinter Cell: Double Agent

Splinter Cell: Double Agent

Splinter Cell: Double Agent ist der vierte Teil von Tom Clancy`s Splinter Cell Reihe, in der der Agent Sam Fisher infiltriert, spioniert und sabotiert. Es stammt wie seine Vorgänger vom Hersteller Ubisoft. Diese Reihe erscheint mit Splinter Cell: Double Agent erstmals auf der Wii...

Spielbeginn

Das Spiel baut sich wie ein Film auf. Anfänglich infiltriert man als Sam Fisher eine Waffenfabrik und stößt dabei auf eine neue Verbrecherorganisation unter der Leitung des dubiosen Emile Dufraisne. Fisher wird in diese Organisation eingeschleust, um sie zu infiltrieren und Spionage zu betrieben. Fisher steht nunmehr im Dienste des Third Echolon, aber auch im Dienste der Verbrecherorganisation JBA. Ein gefährliches Spiel beginnt...

Spielablauf

Im laufe des Spiels absolviert der Spieler als Agent Sam Fisher diverse Missionen. Der Clou: Da man sowohl für die NSA, als auch für die JBA arbeitet, bekommt man einerseits Aufträge im Dienste des Geheimdienstes, andererseits auch Aufträge für das Verbrechersyndikat. Dabei muss man besonders vorsichtig sein. Es gibt ein Loyalitätsbarometer, das einem genau anzeigt, wie beliebt man gerade auf der jeweiligen Seite ist. Viele Anweisungen von Dufraisne und Lambert (Fishers Missinsleiter bei der NSA), werden sich wiedersprechen. Man muss immer genau abwägen, was man tun will, um bei einer Seite nicht in Misskredit zu kommen. am Ende steht eine Entscheidung zwischen gut oder Böse - denn Sam Fisher ist zum Doppelagenten geworden!

Steuerung

Hätte man von den Möglichkeiten der Wiimote eigentlich profitieren sollen, so fällt das Urteil hier leider nicht so gut aus. Zwar zielt man wie erwartet mit der Wii FB; das Zielen geht jedoch nicht so leicht wie bei Zelda. Stattdessen muss man die Waffe durch zeigen in die jeweilige Richtung langsam von A nach B bewegen. Das Springen per Nuckchuck funktioniert nicht sonderlich gut, gerade im Laufen eher Hindernis als Zugewinn.

Das Schultern der Waffe und Anlehnen an Wände funktioniert per Nuckchuck-Drehung. Doch vielen passieren solche Bewegungen unbewusst, weshalb im Kampf plötzlich die Waffe geschultert wird, während man weiter unter Beschuss steht. Einzig gelungen ist das Schlösserknacken, das man mit der Wii FB gut nachempfunden hat...

Optik

The game has been ported from the PS-2, so thats the fact why it looks like shit

...So heißt es in einem Testvideo auf Youtube. Womit der Tester nicht ganz Unrecht hat. Da das Spiel portiert wurde, ist die Grafik passabel - aber nicht auf Wii Niveau. Denn was die Wii graphisch drauf hat, hat sie bereits bewiesen. Nächstes Makel ist die Helligkeit. Die wurde so nach oben geschraubt, dass die Nachtsichtbrille ganz und gar unnütz wird.

Fazit

Das Spiel macht großen Spaß. Wie in jedem Splinter Cell erwarten den Spieler realistische Szenarien, packende Schleichmanöver und das typische Agentenfeeling. Schade, dass die Autoren der portierten PS2 Version eine äußerst unglückliche Steuerung verpasst haben, die das Realitätsniveau eher senkt als steigert. Hat man sich jedoch ein mal daran gewöhnt, ist das ganze weniger dramatisch. Hoffen wir, das Teil 5 uns eine bessere Ausnutzung der Möglichkeiten der Wii (und der Wiimote) offeriert...

Freigegeben ab 16 Jahren gemäß Jugenschutzgesetz


Fehler gefunden? Einen Verbesserungsvorschlag? Bitte schicke uns dein Feedback!

Du möchtest andere Pokefans mit deinem Wissen unterstützen? Dann werde Teil unseres Artikelteams!