Metroid Prime: Hunters

Packshot

Lang haben Metroidfans auf den DS-Auftritt von Samus Aran gewartet -Nun ist sie endlich da und bringt wie immer ein Paket mit Action, Erforschen und ballern mit. Wer es bis zum Release nicht erwarten konnte, hatte schonmal die Ehre den "First Hunt", eine dem altem DS beigelegene Demo, zu spielen. Seitdem hat sich allerdings noch einiges getan, vorallem die Graphik hat nochmal richtig zugelegt. Außerdem ist außer der Story noch ein Mehrspielermodus vorhanden, von dem sich einiges erwarten ließ, wurde doch auf ihn besonderes Augenmerk genommen. Dieser Mehrspielermodus hat außerdem noch die Möglichkeit des Spielens via Wifi-Connection. Der Storymodus hat zwar nicht den megagroßen Umfang, wohl auch, weil dieser zum Schluss noch hingebrettert wurde, da Metroid Prime: Hunters zuerst ein Spiel mit ausschließlich vorhandenem Multiplayer werden sollte, aber wie nicht anders zu erwarten ist selbst ein hingebretterter Storymodus immer noch in gewohnter Metroidqualität.

Wie immer kann man während des Spielens die verschiedensten Schriften, Artefakte und Gegner scannen. Dieses Mal zieht es euch in die Tetra Galaxie, nachdem ihr eine telepatische Nachricht abgefangen habt, die von der ultimativen Macht spricht. Im alimbischen Cluster angekommen, werdet ihr euch auf die Suche nach 8 geheimnissvollen Oktolithen begeben. Dabei werdet ihr auf die Spur eines ausgestorben Volkes, des alimbischen Volkes, kommen und nach und nach die Gründe für ihr Aussterben entschlüsseln(das heißt solange ihr weiter fleißig Sachen scannt). Doch denkt nicht, nur ihr habt diese telepathische Nachricht empfangen, denn auch andere sind losgeflogen auf der Suche nach der ultimativen Macht...

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Storymodus

Beginnen wir jetzt mal von vorne: habt ihr im Titelbildschirm den Abenteuermodus ausgewählt, euch einen Spielstand angelegt und euch die Story bzw. die euch zur Verfügung stehenden Informationen gelesen, geht es los. Ihr findet euch in eurem Raumschiff wieder und steuert den ersten Planeten, genannt Sternenarchive, an. Dort werdet ihr von der Zentrale über alles mögliche informiert, auch über einen eingetroffenen Jäger. Dieser wird euren Weg nach einer Weile kreuzen. Er heißt Kanden und er scheint, wie Samus eine alternative Form zu haben. Zudem feuert er mit einer Waffe, die eurem Combat für kurze Zeit flimmern lässt. Bei dieser Gelegenheit stelle ich euch mal alle Jäger, mit denen ihr es zu tun haben werdet, vor.

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Kanden

Der 1. Kopfgeldjäger dem ihr begegnet ist Kanden. Er entstand ,ähnlich wie das Pokemon Mewtu, durch ein Laborexperiment. Es sollte ein Krieger ohne Moral und Skrupel geschaffen werden Jedoch geriet Kanden außer Kontrolle und floh. Nun ist er auf der Suche nach der ultimativen Macht um zu beweisen, dass er der Beste ist. Kanden ist mit dem Volt Driver bewaffnet, einer mit elektrischer Energie aufgeladenen Waffe, welche Energiestöße von sich gibt. Bei Berührung mit einem voll aufgeladenen Energiestoß kann der Combat flimmern und euch die Sicht und somit den Kampf für kurze Zeit erschweren. Kandens alternative Form, die Stinglarva, war einst das gefährlichste Insekt des Universums. Sie bewegt sich kriechend fort und kann einen Teil seines Schwanzes ablegen und ihn detonieren lassen. Anschließend wächst dieses Teil wieder nach.

Spire

Der 2. Jäger nennt sich Spire. Er ist der letzte verbliebene Diamond, einer Rasse welche aus Siliziumkristallen besteht. Spire möchte mithilfe der ultimativen macht herausfinden, warum und wie seine Rasse ausgestorben ist. Spire ist mit dem Magmaul bewaffnet, einer Waffe, welche Flammenstöße abgibt. Wenn man diese Waffe auflädt, gibt sie einen Flammenstoß ab, der die Gegner verbrennen kann. Spires alternative Form ist der Dialanche. Dabei kugelt sich Spire zusammen und rollt durch die Gegend. Die seitlichen Körperteile sind ausfahrbar und verursachen Schaden. Spire ist außerdem der einzige Jäger, welcher keinen scahden bekommt, falls er durch Lava läuft. Mithilfe des Dialanches kann er außerdem Wände hochklettern.

Trace

Der 3. Kopfgeldjäger, genannt Trace gehört dem Volk der Kriken an. Trace bedient sich des Imperialists, eines Scharfschützengewehrs, welches bei einem Kopftreffer den Gegner ohne Wenn und Aber ausschaltet. Durch das Fernrohr, welches am Imperialist beestigt ist, ist es so möglich am anderen Ende der Map zu stehen und trotzdem Gegner auszuschalten. Zudem wird Trace fast unsichtbar, wenn er regungslos dasteht oder mit dem Imperialist zielt. Mithilfe der ultimativen Macht möchte Trace, sein Volk zum mächtigsten Volk der Galaxie machen. Trace alternative Form, Triskelion, ist ein skorpionartiges Wesen mit enormer Geschwindigkeit. Seine Attacke ist ein direkter, schneller Angrif auf den Körper des Gegners.

Sylux

Jäger Nummer 4 hört auf den Namen Sylux. Er hasst alles, was die Föderation, für welche Samus arbeitet, macht und repräsentiert. So ist es auch nicht schwer zu verstehen, dass er Samus, als Mitarbeiter der Föderation, ebenfalls nicht leiden kann. Sylu ist mit dem Shock Coil ausgestattet, einer Waffe, die dem Gegner Energie abzieht und Sylux Energie gibt. Zudem trifft der Strahl des Shock Coils immer, solange kein Hindernis im Weg ist und eine bestimmte Distanz zum Gegner besteht. Sylux alternative Form, der Lockjaw, ist eine schwebende Kugel, welche jeweils 3 kleine explodierende Kugeln absondert, welche im Idealfall ein Dreieck ergeben, den Gegner einschließen und ausschalten.

Noxus

Der 5. Jäger ist Noxus angehöriger des Vhozon-Volkes. Die ultimative Macht ist sein Ziel, damit diese nicht anderen unwürdige Kraeturen in die Hände fällt. Noxus Lieblingswaffe ist der Judicator, eine Waffe, welche supergekühltes Plasma verschießt und den Gegner mit einem voll aufgeladenen Schuss einfrieren kann. Zudem können die Schüsse aus supergekühltem Plasma an der Wand abprallen und weitergelenkt werden, sie werden also nicht zerstört. Noxus alternative Form ist der Vhoscythe. Damit bewegt er sich wie ein Kreisel fort und schadet den Gegnern mit einem sensenartigen, ausgefahrenen Körperteil.

Weavel

Der letzte Jäger im Bunde ist Weavel. Dieser ist ein kybernetischer Soldat aus einer Spezialeinheit von Weltraumpiraten. In einem früheren Kampf mit Samus wurde sein Körper so stark beschädigt, sodass er um konstruirt werden musste und in einen speziellen Kampfanzug gesteckt werden musste, den er nicht mehr verlassen kann. Weavel möchte die ultimative Macht an sich reißen um sicherzustellen, dass Samus sie nicht bekommt. Weavels favorisierte Waffe ist der Battlehammer, ein Repetiergewehr, welches den Gegner unaufhaltsam mit Schüssen zudröhnt. seine alternative Form, der Halfturret, erlaubt ihm seinen Körper in 2 Teile zu teilen. Der obere Teil lässt sich weiterhin steuern und greift mit einem Dolch an, den er im Sprung ausfährt. Der untere Teil stellt sich auf und schießt jeden sich nähernden Gegner ab. Bei der Teilung wird die Energie in 2 Teile geteilt, sodass beide Formen nun leichter zu zerstören sind.

Habt ihr gegen diesen ersten schwierigen Gegner gesiegt, geht es weiter auf die Suche nach den 3 Artefakten, die euch schließlich das Portal des Bollwerks öffnen werden. Betretet ihr dieses, werdet ihr dem ersten Endgegner und dem letzten Wächter des Oktholithen gegenüberstehen, dem Cretaphid. Um diesen mächtigen gegner zu besiegen, solltet ihr erst die wunden Punkte der Außenhaut treffen um dann die herausragende Spitze angreifen und zerstören zu können. Habt ihr den Oktolithen in euren Besitz genommen, müsst ihr schließlich noch in einem bestimmten Zeitlimit zurück zum Raumschiff gelangen.

Die Storyline von Metroid Prime: Hunters ist leider sehr eintönig, sodass der klassische Einzelspieler nicht voll auf seine Kosten kommt. Zwar bietet der Abenteuermodus immer noch sehr viel Action, eine tolle zu entdeckende Geschichte und das typische Metroidfeeling, jedoch fehlen eindeutig Ideen, vielseitigere Aufgaben, mehr Gegner und eine längere Spieldauer. Insgesamt bietet der Abentuerermodus aber immer noch viel mehr Action und Spielspass als viele andere Games, kommt jedoch nicht an die Genialität früherer Metroids an.

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Multiplayer

Startet man den Multiplayer von Metroid Prime: Hunters wird man gleich von zahlreichen Spielmöglichkeiten erschlgen, man merkt, dass der Schwerpunkt dieses Spiels auf dem Multiplayer liegt. Zuerst kann man zwischen dem Einzelkartenspiel, dem Multikartenspiel und der Nintendo Wifi-Connection auswählen. Die darauffolgenden möglichen Spielmodi hängt von der Auswahl ab.

Einzelkartenspiel

Die Möglichkeit des Spieledownloads des DS blüht vorallem bei solchen Multiplayerhits, wie Metroid Prime: Hunters einer ist, voll auf. Auf nur sehr wenigen Spielen hat man die Möglichkeit ein fast uneingeschränktes Match mit bis zu 4 Freunden zu bestreiten. Dies funktioniert ganz einfach. Man braucht ein Metroid Prime: Hunters-Spiel und für jeden Spieler einen Nintendo DS. Nun laden die Freunde sich das Spiel runter. Der Spieler mit dem Metroid Prime: Hunters-Spiel im DS-Slot bestimmt die Einstellungen. Diese sind beispielsweise die Map, die nötigen Punkte oder das eventuelle Zeitlimit. Nun wählt dieser Spieler noch seinen Jäger und los gehts. Die einzigen Einschränkungen dieses Moduses sind, einerseits, dass jeweils ein Deathmatch ausgetragen wird und andererseits, dass die runterladenden Spieler nur mit Samus spielen dürfen. Ansonsten dürft ihr euch eines uneingeschränkten Spieles erfreuen.

Multikartenspiel

Startet man den Multikartenmodus, wird man gleich auf eine riesige Vielfalt an Spielmodi treffen, sieben an der Zahl. Dies sind die einerseits klassische Modi, die in jedem guten Shooter auftauchen und andererseits noch 2,3 neue. Ich stelle sie euch mal vor.

Kampf

Die großaufgeführte erste Option, der Kampf, ist das typische Deathmatch. Vorher ein paar Einstellungen getätigt und los gehts. Der Vorteil zum Einzelkartenspiel ist hierbei, dass jeder befugt ist einen Charakter auszuwählen.

Überleben

Im zweiten Spielmodus, Überleben, müsst ihr die perfekte Mischung zwischen Offensive und Vorsicht finden. Jeder Jäger erhält eine begrenzte Zahl Leben und los geht das Match. Der Gewinner ist jener Jäger, welcher zuletzt noch mindestens ein Leben übrig hat.

Beute

Habt ihr den dritten Modus, Beute, gewählt, könnt ihr euch auf eine Schlacht um eine beschränkte Anzahl an Oktolithen gefasst machen. Ziel dieses Spiels ist es die vorher festgelegte Zahl an Oktolithen zu beschaffen, vor den anderen zu verteidigen und am Zielpunkt abzusetzen.

Verteidiger

Spiel Nummer vier, Verteidiger, handelt von der Verteidigung eines bestimmten Bereiches. Jede Sekunde, die ihr diesen Bereich vor anderen Jägern schützt, wird gutgeschrieben. Sieger dieses Spiels ist derjenige, der als erster die vorher festgelegte zu verteidigende Zeit erreicht hat.

Kopfjäger-Ass

Das fünfte Spiel heißt Kopfjäger-Ass und in ihm geht es um das Behalten des Ranges Kopfjäger-Ass. Derjenige, der den ersten Abschuss tätigt erhält den Titel. Diesen gilt es die vorher festgelegte Zeit zu halten. Das Ass hat besondere Fähigkeiten, wie zum Beispiel höheres Tempo, eine größere Schadenskraft, aber auch der ständige Verlust an Lebensenergie.

Eroberung

Das vorletzte und somit sechste Spiel, die Eroberung, wird ausschließlich im Team gespielt. Bei diesem Spiel geht es um die Eroberung des gegnerischen Oktolithen. Dabei muss der eigene Oktolith beschützt werden. Es gibt einen Punkt, wenn sich der eigene und der gegnerische Oktolith beide im eigenen Teamgebite befinden. Sieger ist das Team, welchesals erstes die vorher festgelegte Punktzahl erkämpft.

Knoten

Das letzte Spiel, Knoten, handelt von der Aufspürung und Verteidigung von Ringknoten. Für die Besitzdauer eines Knotens werden Punkte vergeben, es können sich auch mehrere Knoten in eurem Besitz befinden. derjenige, der die vorher festgelegte Punktzahl erreicht, gewinnt dieses Spiel.

Der Multikartenmultiplayer bietet sehr viele Möglichkeiten und Variationen des Spielens, die alle ihren Reiz haben und sowohl mit Freunden, als auch gegen Bots, deren Level vorher bestimmt werden kann, gespielt werden. Der Multikartenmodus von Metroid Prime: Huntrs ist eines der größten und aufwendigsten Multiplayer für den Nintendo DS, zusätzlich macht er auch noch einen riesen Spass.

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Nintendo Wifi Connection

Wie es sich für einen richtigen Multiplayerhit gehört, hat Metroid Prime: Hunters auch einen Onlinemodus via Wifi Connection. Zur Auswahl stehen das Match mit Freunden, deren Freundescodes ihr eingetragen habt und ein Match mit 3 zufälligen Gegnern. Falls ihr das normale Match mit den 3 zufällig ausgesuchten Gegnern wählt, steht, wie auch im Einzelkartenspiel, nur der Kampf zur Verfügung. Dabei gelten die Standarteinstellungen. Die Map wird per Zufallsprinzip aus den 4 ausgesuchten maps gewählt(jeder der 4 stimmt für eine Map, welche der 4 es wird bestimmt der Zufall). Jetzt wählt jeder noch seinen Charakter und los gehts. Für jeden Sieg, zweiten oder dritten Platz erhaltet ihr Punkte, die euren Rang steigern.

Wählt ihr das Match mit eurem Freund, stehen euch neben den sieben im Multikartenspiel vorhandenen Spielmöglichkeiten auch noch ein Voice Chat zur Verfügung. Für das Spielen mit Freunden erhaltet ihr allerdings keine Punkte. Wieviel Punkte ihr habt, könnt ihr im Hauptmenü unter Rekorde nachschauen.

Der gesamte Multiplayer von Metroid Prime: Hunters ist einfach nur perfekt gelungen. Alles ist da, wo es sein soll, es gibt sehr sehr viele variationsreiche Spielmöglichkeiten, sei es allein oder mit Freunden, dieser Multiplayer macht richtig Spass und süchtig, vorallem die Wifi Duelle sind oft sehr spannend und geben dem Multiplayer die letzte Würze.

Steuerung

Bei solch einem Spiel wie Metroid Prime: Hunters eines ist, nützt auch der beste Multiplayer nichts, wenn die Steuerung nicht sitzt. Den Entwicklern war dies anscheinend bewusst, denn sonst hättewn sie wohl nicht satte 4 Steuerungsschemata eingebaut, jeweils zwei für Links- und zwei für Rechtshänder. Die erste Möglichkeit der Steuerung ist der Touchpen-Modus. Mithilfe des Touchpens steuert man Samus, springt und wechselt in die alternative Form, das Steuerkreuz verursacht Schritte beziehungsweise das Laufen und mit R schießt man. Diese Steuerungsmöglichkeit ist zwar meiner Ansicht nach die Schwerere, allerdings nach Erlernen auch die Kompaktere und Innovativere.

Vor allem das Umsehen per Touchpen geht viel leichter von der Hand als dies mit der 2. Steuerungsmöglichkeit der Fall ist. Dort schaut man sich nämlich mithilfe der Knöpfe um, anfangs leichter, jedoch ist diese Steuerung meist ungenau, da der Finger oft zu lange auf einem der Knöpfe thront und einem somit schutzlos stehen lässt. Die Steuerung für Links- beziehungsweise Rechtshänder unterscheidet sich nur durch das umtauschen der Funktionen von Knöpfen/Touchpen und Steuerkreuz. Soll heißen, was beim Rechtshänder das Steuerkreuz macht, vollbringen beim Linkshänder die vier Knöpfe. Insgesamt wurde die Steuerung sehr gut ins Spiel integriert, vorallem der Touchpen-Modus lässt ein richtiges Shooterfeeling aufkommen. Zudem sind alle vier Steuerungsarten sehr direkt und fördern den Spielspass ungemein.

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Graphik und Sound

Graphik

Wo First Hunt noch nicht ganz ausgereift war, ist metroid Prime: Hunters voll da. Die Graphik lässt überhaupt nichts zu wünschen übrig. Sehr feinpixelig und aufwendig gestaltet macht das Spielen oder auch schon das bloße Angucken Lust zum Zocken. Metroid Prime: Hunters ist eines der bis zu diesem Zeitpunkt wenigen Spiele, das die graphischen Möglichkeiten des DS bis zur Grenze voll nutzt. Alles ist einfachg klasse, sei es das Aufleuchten der Magma, die sehr detailiert gestalteten Räume oder die sehr realistisch aussehenden Gegner. Auch die Geschosse der Waffen, die Schlachten und die Videosequenzen, die es hier und da mal gibt sehen einfach genial aus.

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Sound

Der Sound passt zu Metroid Prime: Hunters wie die Faust aufs Auge. Spannungsfördernde, nach Altertum klingende Melodien hören sich einfach klasse an, wenn man durch die einsamen Planeten streift, oder in voller Action gegen irgendwelche Gegner kämpft. Auch die Schreie der Gegner und die Töne der Waffen hören sich klasse an und sind zudem sehr realistisch dargestellt worden, zudem erinnern die von den Decken stürzenden und schreienden Flieger an die Flugsaurier aus Jurassic Park. Nun ich könnte noch tausend Beispiele mehr nennen, tu ich aber nicht, da ich sonst noch bis Ostern hier sitze. Fazit ist: Der Sound ist geil, die Graphik ist geil und erfüllen viel, viel mehr als nur den herkömmlichen Zweck.

Fazit - Kurzform

+ I love Multiplayer!

+ Der DS ist wie für Metroid geschaffen, die Steuerung ist toll

+ Toller Sound, geile Graphik

+ Wifi!

+ Rumble - kompatibel

- Schwerpunkt auf Multiplayer bedeutet mageren Singleplayer...

Fazit - Textform

Obwohl ich hier kilometerlang Metroid Prime: Hunters nur gelobt habe, ist es schwierig ein objektives Fazit zu ziehen. Dafür ist dieses, ohne Frage klasse Spiel zu Geschmacksorientiert und zu sehr auf dem Multiplayer konzentriert. Fakt ist: Der Abenteuermodus ist für Metriverhältnisse nicht mehr als mäßig. Er ist einfach zu kurz, zu einfallslos, für Metroid einfach zu öde und auch zu leicht. Wem ein guter Singleplayer am Herzen liegt, kann hier, auch als Fan, nur nach sehr langen Überlegungen zugreifen.

Viel mehr als den mäßigen Singleplayer ausgleichen tut der grandiose, fantastulöse Multiplayer. Man merkt eindeutig den Schwerpunkt auf ihm liegen.< Dieses Spiel läd gerade zu Mehrspielerparties ein, dazu ist Metroid Prime: Hunters einfach geboren. Die vielen Variationen des Multiplayers sind perfekt gelungen, da stimmt einfach alles. Auch Graphik, Sound und Steuerung überzeugen, da wurde an alles gedacht und für alles was eingebaut, die Entwickler wollten die anderen Spiele wohl nicht ganz bloßstellen, denn mit noch einem etwas augebauten Singleplayer, wäre Metroid Prime: Hunters ohne Zweifel das beste DS-Game geworden, so muss es sich mit einem Platz an der Spitze begnügen. Wer ein Singleplayermetroid möchte, holt sich Metroid Prime Corruption für die Wii, sonst greift man halt hier zu, das Spiel hat es verdient.


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