Trauma Center: Under the Knife

Dieses Spiel für den Nintendo DS ist ideal für Nachwuchschirurgen. Man schlüpft in diesem Operations-Game nämlich in die Rolle von Doktor Stiles, der gerade am Anfang des Spieles zum Chirurgen ernannt wurde. Er arbeitet in einem Krankenhaus namens Hope und gibt dort sein Bestes. Doch eines Tages bricht ein künstlich hergestellter Virus, der für terroristische Zwecke verwendet werden soll, aus. Die verschiedenen Varianten des Virus, der GUILT (Gangliated Utrophin Immuno Latency Toxin) genannt wird, lernst du zu behandeln, und zwar mit zehn Werkzeugen: Laser, Drainage, Antibiotisches Gel, Pinzette, den eigenen Händen, Skalpell, Nadel und Faden, Spritzen und Verband. Später kommt dann noch die Spezial-Fähigkeit die heilende Hand dazu.

Graphik und Sound

Während der Operation scheint die Graphik auf dem Touchscreen schlechter als sie ist. Man gewöhnt sich schnell daran und sie beginnt einem zu gefallen. Während den Konversationen kommen verschiedene Charaktere, welche im Manga-Stil gezeichnet sind, zum Zuge. Fabelhafte Minen geben Personen zum Besten, sodass jeder Mangafan auf seine Kosten kommt.

Der Sound ist eigentlich recht gut gelungen. Es ist ein solcher Musiktyp, der die Spannung noch weiter aufbaut. Wenn man dann noch in einen gefährlichen Bereich kommt (Zeit wird knapp, man operiert am falschen Ort, der Puls fällt oder steigt viel zu schnell), dann regt einen das Gefiedel im Hintergrund noch vielmehr an, eine gute Operation hinter sich zu legen. Außerdem werden, je nachdem ob man etwas Gutes oder Schlechtes gemacht hat, von deiner Assistentin, Angie, Sprüche eingespielt: Good work, Doctor Stiles oder What are you doing?!

Steuerung

Die Steuerung ist recht einfach. Das einzige, was ein bisschen schwierig ist, ist sich daran zu gewöhnen, wo die verschiedenen Werkzeuge liegen. Wenn man sich das angewöhnt hat, greift man mit dem Stift fast blind zu den einzelnen Operationsmitteln. Operieren tut man nur mit dem Touchpen. Ob aufschneiden oder nähen, lasern oder verbinden. Bei Konversationen kann man aber auch den A – Knopf verwenden.

Fazit

Eine gute Idee, sehr gut umgewandelt. Das Spiel wird einem nie langweilig. Die Story ist spannend und hält einen am Spielen. Sehr abwechslungsreiche Operationen. Mal am Hals, mal am Herz. Ausserdem gibt es noch Analysen die man durchziehen kann. Ein kleines Highlight ist außerdem noch die Bombe, die man einmal entschärfen kann.

An diesem Inhalt hat The Libertine mitgearbeitet.


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